Gesetzliche vorteile in Spanien
Vergleich der Gesetzeslage in Spanien und Deutschland

Gesetzeslage in Deutschland

  • Techniken der assistierten Reproduktion sind nur für heterosexuelle Paare erlaubt
  • Spenden:
  • · Eizellen und Embryonen: Nicht erlaubt.

    · Samen: Erlaubt.

  • Genetische Präimplantationsdiagnose: Nicht erlaubt.
  • Gender selection: Nicht erlaubt.
  • Leihmutterschaft: Nicht erlaubt.

Gesetzeslage in Spanien

  • Techniken der assistierten Reproduktion sind für heterosexuelle, homosexuelle und alleinstehende Frauen erlaubt
  • Spende:
  • · Eizellen, Samen und Embryonen: Erlaubt

    · ii. Anonym: Die Identität der Spender

      und der Empfänger ist stets vertraulich.

    · Unabhängig vom Familienstand erlaubt.

  • Genetische Präimplantationsdiagnose: Erlaubt.
  • Gender selection: Nur im Falle von genetischen Erkrankungen.
  • Leihmutterschaft: Nicht erlaubt.

Gesetzeslage für behandlungen der assistierten reproduktion in Spanien

Die spanischen Zentren müssen sich vorschriftsmäßig an die spanische Gesetzgebung halten, unabhängig von der Herkunft oder des Wohnortes der Patienten.



IVB bei heterosexuellen Paaren:
Heterosexuelle Paare können sich jeglicher Behandlung unterziehen, unabhängig von ihrem Familienstand. Ist die Frau verheiratet, wird die Einverständniserklärung des Ehepartners benötigt, so sie nicht geschieden oder getrennt sind und dies rechtmäßig festgehalten wurde. Handelt es sich um ein nicht verheiratetes Paar, so ist das Einverständnis des Mannes zwingend erforderlich, wenn sein Sperma bei der Behandlung verwandt wird und freiwillig, wenn auf Spendersamen zurückgegriffen wird. In letzterem Fall und wird das Einverständnis vor Behandlungsbeginn gegeben, so entscheidet besagtes Einverständnis die Vaterschaft der zukünftigen Nachkommen.

Verstirbt der Mann, so kann die Abstammung nur gesetzlich festgelegt werden, wenn das Reproduktionsmaterial sich zum Zeitpunkt des Todes im Uterus der Frau befindet. Es sei denn, der Ehemann oder Partner hat sein Einverständnis in Form von der Einverständniserklärung über die Behandlungstechniken, einem öffentlichem Schriftstück, Testament oder Patientenverfügung gegeben, dass sein Reproduktionsmaterial in den 12 Monaten nach seinem Ableben für die Befruchtung seiner Frau genutzt werden darf. Dieses Einverständnis kann jederzeit vor Ausführung der Behandlung widerrufen werden. Tritt der Tod des Mannes ein und die Behandlung hat bereits begonnen, so wird von einem Einverständnis des Mannes zur Befruchtung postmortem der Eizellen ausgegangen. Aus medizinischer Sicht gilt eine Behandlung als begonnen, wenn die Patientin die erste, für die Behandlung notwendige Medikamentendosis erhält.

In Vitro Befruchtung (IVB) für alleinstehende Frauen:
Eine alleinstehende, verwitwete sowie geschiedene oder getrennt lebende Frau, kann auf eigenes Verlangen Techniken zur assistierten Reproduktion, unter der Verwendung von Samenspenden, erhalten oder nutzen.

In Vitro Befruchtung (IVB) für homosexuelle Paar:
Homosexuelle, verheiratete Paare werden nach den gleichen Kriterien, wie heterosexuelle Paare behandelt. Zudem ist in dieser konkreten Situation der Gebrauch von Eizellen von einem der Partner für die Erzeugung der Embryonen gestattet, die dann dem anderen Partner eingepflanzt werden.

Unverheiratete, homosexuelle Paare werden unter den gleichen Kriterien, wie alleinstehende Frauen behandelt, unabhängig davon, ob beide die Einverständniserklärung unterschreiben

Eizellen- und Samenspende
Bei der Gametenspende haben sowohl die Gametenbank als auch die Register über die Spender und die jeweiligen Vorgänge der verschiedenen Zentren die Verpflichtung, die Geheimhaltung der Identitätsdaten der Spender zu garantieren.

Die Wahl der Spender kann nur durch das Ärzteteam bestimmt werden, die auch die Behandlungen durchführen und niemals durch den Wunsch der Empfänger oder Paare bestimmt werden. Nichtsdestotrotz muss das Ärzteteam in jedem Fall die höchst mögliche phänotypische und immunologische Übereinstimmung mit der Empfängerin sicherstellen. Mit Ausnahme der Fälle, in denen die Patienten ausdrücklich auf dieses Recht verzichten. Die Spender müssen über 18 Jahre alt sein, in einem guten körperlichen und psychischen Zustand und volle Handlungsfähigkeit besitzen. Ihr körperlicher und psychischer Zustand muss dem Anspruch eines obligatorischen Protokolls standhalten, das die notwendigen Blutuntersuchungen zum Ausschluss von genetischen, vererbbaren oder infektiösen und an die Nachkommenschaft übertragbaren Krankheiten verlangt. Zudem ist die zugelassene Anzahl an durch Gameten generierte, geborene Kinder der selben Spenderin in Spanien auf maximal 6 beschränkt.

Weder die Mutter noch ihr Partner können, wenn sie ihr formales Einverständnis zuvor und ausdrücklich zu der Insemination mit Spende gegeben haben, die eheliche Abstammung des, als Resultat aus dieser Befruchtung, geborenen Kindes anfechten.

Einfrieren von Embryonen:
Die übrigen, lebensfähigen Präembryonen aus einem Eizellenspendezyklus werden kryokonserviert. Der weitere Zweck dieser gefrorenen Präembryonen kann sein:
a. Der Gebrauch durch die Frau, oder in bestimmten Fällen, durch ihre Partnerin.
b. Die Spende zu Reproduktionszwecken
c. Die Spende an die Wissenschaft.
d. Die Beendigung ihrer Konservierung ohne weitere Verwendungszwecke, wenn die durch das Gesetz festgelegte maximale Aufbewahrungszeit abgelaufen ist.

Mindestens alle zwei Jahre wird die Frau oder der Partner zur Erneuerung oder Änderung ihres Einverständnisses aufgerufen. Sollte es nach Ablauf von zwei aufeinanderfolgenden Konservierungsperioden nicht möglich gewesen sein, die Erneuerung des Einverständnisses einzuholen und sind diese zuvor ausdrücklich vom Zentrum angefordert worden, so gehen die Embryonen in den Besitz des Zentrums über.

Genetische Präimplantationsdiagnose:
Angemessen autorisierte Zentren dürfen genetische Präimplantationstechniken anwenden für:
a. Das Aufspüren von schweren Erbkrankheiten, die vorzeitig auftreten und nach heutigem wissenschaftlichem Stand nicht durch eine postnatale Behandlung geheilt werden können, mit dem Ziel die nicht betroffenen Embryonen für den Transfer auszuwählen.

b. Das Aufspüren weiterer Veränderungen, die das Überleben der Präembryonen beeinflussen kann. Die Anwendung der genetischen Präimplantationsdiagnosetechniken muss in diesen Fällen den Gesundheitsbehörden gemeldet werden, die wiederum die Nationale Kommission zur Assistierten Reproduktion am Menschen informieren.

Jeglicher anderer Umstand benötigt die ausdrückliche Autorisierung der jeweiligen Gesundheitsbehörde vor dem Informieren der Nationale Kommission zur Assistierten Reproduktion am Menschen.

Gesetzeslage der assistierten reproduktionsbehandlungen in Deurschland

In Deutschland existiert eine Gesetzgebung, die die assistierte Reproduktion reguliert und deren Anwendung lediglich heterosexuellen Paaren zugesteht. Die In Vitro Befruchtung ist erlaubt, die Eizellen- und Embryonenspende nicht. Es werden auch keine genetischen Präimplantationstechniken gestattet (PID).

Vorteile Spaniens gegenüber Deutschland

Spanien verfügt über eine Spendenkultur, die es in den letzten Jahren klar als weltweit führend, was die Anzahl an Spenden und Transplantationen angeht positioniert. Im Gegensatz zu Deutschland ist in Spanien heterosexuellen und homosexuellen Paaren sowie alleinstehenden Frauen der Zugang zu assistierten Reproduktionstechniken möglich. Die Eizellen- und Embryonenspende ist in Deutschland komplett verboten, wie auch genetische Präimplantationstechniken. Aus diesem Grund versuchen deutsche Paare mit Sterilitätsproblemen, die auf die Eizellenqualität zurück zu führen sind, durch eine Eizellenspenden Behandlungen in anderen Ländern eine Schwangerschaft zu erreichen.

Was sollte ich beachten um eine Behandlung zu erhalten?

Kontaktieren Sie uns per Email unter info@bcnivf.com und wir werden Ihnen alle notwendige Informationen für eine Behandlung zusenden. Wenn Sie uns Ihren Fall erklären, senden wir Ihnen per Email eine kostenlose und unverbindliche Vorabdiagnose.

Die Erstvisite in der Klinik kann nach Ihrem Belieben eingeplant werden und wir organisieren und führen alle notwendige, zusätzlichen Untersuchungen am gleichen Tage durch. Auf diese Weise müssen Sie nur zweimal nach Barcelona kommen: für die Erstvisite und für die Behandlung.

Weitere Informationen auf unserer Website Barcelona IVF.